Nyckelharpa

Konstruktion, Bau und Vertrieb

Innovation und Tradition
Innovation aus Tradition

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Herzlich willkommen in einem sehr speziellen Bereich der Streichinstrumente

Die Nyckelharpa wird hier gebaut. Hier erhalten Sie auch Zubehör, Ersatzteile, Noten oder Koffer. 

Eine Nyckelharpa hat vier Spielsaiten wie eine normale Geige oder ein Cello. Die Nyckelharpa wird aber über Tasten gespielt und mittels Bogen angestrichen. Damit werden beim Üben die Töne sofort "getroffen".

Daneben besitzt eine normale Nyckelharpa 12 Resonanzsaiten, die lediglich mitschwingen und den Klang unterstützen. Instrumente mit Resonanzsaiten haben eine faszinierende Klangfülle. Der obertonreiche Klang  hat enorme Weite. Ein echter Chorus-Effekt. Je nach Spielweise klingt die Nyckelharpa von sanft bis sehr kräftig und raumfüllend.

  

 

Matrix 1:

Bauart: Chromatische Nyckelharpa mit Mensur 400 mm, gebaut auf traditionelle schwedische Weise. Somit wird alles aus dem vollen Holz gearbeitet. Die
Zargen sind nicht, wie bei der Geige oder dem Cello, aus Ahorn-Spänen gebogen. Die Instrumente sind aus 5 Jahre abgelagertem Holz gefertigt, je nach Wunsch aus massiver Tanne oder/und Ahorn.

Der Boden besteht meist aus Tanne oder Ahorn, die Decke aus Tanne oder Sitka. Auch andere Hölzer sind machbar. Die astfreien Hölzer in diesen Stärken sind kleine Raritäten.

Tanne (manchmal auch fälschlich als Fichte bezeichnet) zaubert einen unbeschreiblichen Klang, da das Holz leicht, elastisch aber sehr zäh ist. Die Seiten der Zarge sind gerade, Decke und Boden haben einen Rand.

Gewicht: nur ca. 2000 - 2200 g incl. aller Metallteile. 4 bespielbare Saiten, 12 Resonanzsaiten, 37 Tasten in 3 Ebenen, Wirbel aus Ebenholz, Wittner Feinstimmer, Sattel Ahorn oder Ebenholz.

 

Vertex 1:

Bauart wie Matrix 1, aber mit abgeschrägten Seitenteilen und kein umlaufender Rand am Boden. Die Herstellung der konischen Seitenteile ist schwierig und ist nur über die traditionelle Bauweise realisierbar. Liebhaber in Schweden spielen meist diese Bauart.

  

 

 

Tennix 1

 

Bauart wie Vertex 1 (schräge Seitenteile) aber in schlanker Bauart, eine Weltneuheit aus meiner Werkstatt ....

Eine Nyckelharpa trägt auf, denn sie wird meistens vor dem Bauch gespielt. In etlichen Gesprächen war dies Thema. Nachdem aber eine Nyckelharpa so ist, wie sie ist, also wunderschön, aus Holz, mit Tasten, mit Saiten und Resonanzsaiten - auftragend - geschah über Jahrhunderte nichts.

 

Nicht ganz richtig, denn die Nyckelharpa um 1700 war deutlich höher als heutige Modelle. Sie wurden aus Rundholz "gegraben".

Dagegen wurden Geigen der bekannten italienischen Großmeister aus dem Barock bereits längstens flacher, der Hals länger und der Steg wanderte erheblich an andere Stelle. Grund: die Instrumente wurden dem Soundgeschmack und den Erfordernissen im Orchester der damaligen/heutigen Zeit angepasst.

 

Dieses Sondermodell hat die gleichen Dimensionen wie eine normale Nyckelharpa, ist aber so "flach", wie es technisch überhaupt machbar ist. Das Spielen wird ungezwungener und lockerer, weil der Arm das Instrument besser umschließen kann und der Übergang am Hals zum Korpus flach ist. Die Tasten werden in höheren Lagen noch besser erreichbar. Das Instrument wiegt ca. 2000 g.

Der Klang ist definierter.

 

 Bass Nyckelharpa

 extrem starker, fetter Sound. Natürlich 12 Resonanzsaiten - oktavierend, dadurch ein noch breiterer Sound. Schräge Seiten im Professional-Design